Die Kerndämmung ist eine bewährte und vergleichsweise schonende Methode, um Fassaden nachträglich zu dämmen und den Wärmeverlust spürbar zu senken. Dabei wird der Hohlraum zwischen zwei Mauerschalen mit einem geeigneten Dämmstoff gefüllt, sodass die Wand besser gegen Kälte im Winter und Hitze im Sommer schützt. Für viele Eigentümer in Hildesheim ist das eine interessante Lösung, wenn die Fassade nicht komplett neu aufgebaut werden soll. Mehr über die Einblasdämmung erfahren Sie auf unserer Hauptseite.
Besonders geeignet sind Fassaden mit zweischaligem Mauerwerk, also Außenwänden, die aus einer tragenden und einer äußeren Schale bestehen und dazwischen einen freien Hohlraum haben. Typisch sind viele ältere Wohnhäuser, Reihenhäuser und Bestandsgebäude, wie man sie auch in Hildesheim häufig findet. Ob eine Fassade geeignet ist, hängt vor allem davon ab, ob ausreichend Platz im Hohlraum vorhanden ist und ob das Mauerwerk trocken und in gutem Zustand ist. Welche Fassaden können nicht gedämmt werden? Das betrifft vor allem Wände ohne Hohlraum, stark beschädigte oder durchfeuchtete Konstruktionen sowie Fälle, in denen der Wandaufbau ungeeignet ist.
Der Ablauf ist unkompliziert und auf Sauberkeit ausgelegt. Zunächst werden in regelmäßigen Abständen kleine Bohrlöcher gesetzt, durch die der Dämmstoff eingebracht wird. Anschließend wird das Material gleichmäßig eingeblasen, bis der Hohlraum vollständig verfüllt ist. Zum Schluss werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen, sodass die Fassade wieder geschlossen und optisch sauber erscheint.
Die Frage nach der Größe der Bohrlöcher hören wir oft, und die Antwort beruhigt viele Hausbesitzer: Sie sind nur etwa 1 bis 2 cm groß. Nach der Arbeit werden sie sauber verschlossen und sind später kaum sichtbar. Gerade bei einer sichtbaren Außenwand ist das ein wichtiger Punkt, denn die Optik soll möglichst erhalten bleiben. Wer also befürchtet, dass nach der Maßnahme deutliche Spuren bleiben, kann in der Regel aufatmen.
Auch beim Thema Schimmel gibt es viele Missverständnisse. Entsteht durch Kerndämmung Schimmel? Fachgerecht ausgeführt, ist die Dämmung nicht die Ursache für Schimmel, sondern kann helfen, das Risiko zu verringern, weil die Innenwandoberflächen wärmer bleiben. Schimmel entsteht meist durch Feuchtigkeit, falsches Lüften, undichte Stellen oder bauliche Mängel, nicht durch die Dämmung selbst. Wichtig ist, dass vor Beginn geprüft wird, ob bereits Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden ist und ob die Konstruktion für die Maßnahme geeignet ist.
Gerade in älteren Gebäuden ist eine sorgfältige Vorprüfung entscheidend. Die Kerndämmung darf nicht einfach „blind“ eingebracht werden, sondern muss zum Wandaufbau passen. Wenn der Hohlraum sauber, trocken und ausreichend groß ist, kann die Maßnahme sehr wirksam sein und den Wohnkomfort deutlich verbessern. In Hildesheim gibt es viele Häuser, bei denen genau diese Art der Sanierung sinnvoll ist, ohne dass große Umbauten nötig werden.
Ein weiterer Vorteil ist der geringe Aufwand für die Bewohner. Die Arbeiten kommen meist ohne große Eingriffe in den Alltag aus, weil nur kleine Öffnungen benötigt werden und die Fassade ansonsten erhalten bleibt. Das macht die Methode besonders attraktiv für alle, die ihr Haus energetisch verbessern möchten, ohne eine aufwendige Komplettsanierung zu planen. Auch im Vergleich zu anderen Dämmarten ist der Eingriff in die Bausubstanz meist deutlich geringer.
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Gebäude für diese Lösung geeignet ist, lohnt sich eine genaue Begutachtung vor Ort. Wir prüfen die Voraussetzungen, erklären Ihnen den Ablauf verständlich und zeigen auf, welche Dämmung für Ihr Haus am besten passt. So erhalten Sie eine solide Entscheidungshilfe statt einer pauschalen Empfehlung.
Als regionaler Ansprechpartner sind wir in Hildesheim schnell vor Ort und kümmern uns zuverlässig um die passende Lösung für Ihr Gebäude. Wenn Sie Fragen zur Kerndämmung haben oder Ihr Haus prüfen lassen möchten, kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.